Wir haben für diesen Ratgeber die vollstationäre Pflege in Bad Homburg vor der Höhe systematisch durchgesehen. Ausgewertet haben wir die Ergebnisberichte der Recherche zu Seniorenwohnen und Seniorenheimen. Geprüft wurden Einrichtungen im Stadtgebiet und im direkten Umland. Dazu zählen Oberursel, Friedrichsdorf und Kronberg. Im Mittelpunkt stehen Preise, Leistungen und Kontaktdaten.
Die Kurstadt hat eine besondere Ausgangslage. Im Hochtaunuskreis sind 12,7 Prozent der Menschen über 74 Jahre alt. Der hessische Durchschnitt liegt bei 11,1 Prozent. Die Pflegeheime im Kreis melden eine Auslastung von rund 90 Prozent. Wer einen Platz braucht, sollte früh planen.
Gleichzeitig gehört Bad Homburg zu den teuren Wohnlagen Hessens. Die hohen Immobilienpreise treiben auch die Heimkosten. Wir erklären, wie sich der Eigenanteil zusammensetzt. Wir stellen alle Häuser mit Steckbriefen vor. Und wir zeigen, wo Hilfe bei der Suche und der Finanzierung wartet.
Das Kurstadt-Paradoxon: teuer wohnen, gut gepflegt?
Bad Homburg zählt zu den kaufkraftstärksten Kommunen Hessens. Die S-Bahn-Linie S5 und die U-Bahn U2 verbinden die Stadt mit Frankfurt. Boden- und Mietpreise liegen im Premium-Segment. Auch die Grundstückspreise für Heime sind hoch. Sie fließen als Investitionskosten in die Heimrechnung ein. Deshalb liegen die Heimpreise hier über dem hessischen Durchschnitt. Der demografische Wandel verschärft die Lage. Die Zahl der hochbetagten Menschen wächst.
Der Pflegemarkt der Stadt ist zweigeteilt. Traditionsreiche Stiftungen und freigemeinnützige Träger wie die EVIM oder die GfdE bilden das Rückgrat der klassischen Versorgung. Diese Häuser sind chronisch ausgelastet. Daneben stehen gewerbliche Anbieter mit hotelähnlichen Konzepten. Ihre Leistungen gehen weit über den gesetzlichen Standard hinaus. Das Angebot ist also vorhanden, aber ungleich verteilt. Bezahlbare Plätze sind rar. Die Betreiber setzen auf Einzelzimmer und gehobene Konzepte. Das schränkt die Auswahl in mittleren Preislagen ein.
Doch hohe Preise bedeuten nicht automatisch hohe Pflegequalität. Das zeigen die Erfahrungsberichte. Kritik an personellen Engpässen zieht sich durch fast alle Träger. Genannt werden zum Beispiel Wartezeiten nach dem Notruf. Auch Freizeitangebote fallen in der Urlaubssaison gelegentlich aus. Die Auswahl eines Heims sollte sich deshalb nicht an der Höhe der Rechnung orientieren.
Qualität lässt sich inzwischen sachlich vergleichen. Die alten Pflegenoten wurden abgelöst. Der Medizinische Dienst misst heute Ergebnisindikatoren nach § 114 SGB XI. Erhoben werden unter anderem Stürze mit schweren Folgen, Druckgeschwüre und Gewichtsverlust. Die Ergebnisse erscheinen auf einer fünfstufigen Skala. Veröffentlicht werden sie im vdek-Pflegelotsen und im AOK-Pflegenavigator.
Erfahrungsberichte lesen Sie am besten mit Abstand. Manche Stimmen loben, andere kritisieren. Oft hängt das von Erwartungen und Lebenssituation ab. Nutzen Sie die Berichte als Impuls für eigene Fragen. Das persönliche Gespräch im Haus wiegt schwerer als jede Sammlung im Netz.
Auch die Personaldecke ist geregelt. Das Personalbemessungsverfahren nach § 113c SGB XI berechnet den Bedarf über vier Qualifikationsniveaus. Seit dem 1. September 2022 gilt zudem die Tariftreue. Pflegekräfte müssen nach Tarif oder kirchlichen Regelungen bezahlt werden. In der Praxis bremst der Fachkräftemangel die Umsetzung. Die Tariftreue hat das Lohnniveau branchenweit angehoben. Auch das wirkt sich auf die Preise aus.
So setzen sich die Kosten eines Heimplatzes zusammen
Eine Heimrechnung besteht aus vier Bausteinen. Den ersten bildet der pflegebedingte Aufwand. Er wird über den einrichtungseinheitlichen Eigenanteil (EEE) abgedeckt. Der EEE ist für alle Bewohner der Pflegegrade 2 bis 5 in einem Haus identisch. Es folgen Unterkunft und Verpflegung. Dazu kommen die Investitionskosten. Und schließlich die gesetzliche Ausbildungsumlage.
Insgesamt kostet ein Platz in Bad Homburg monatlich zwischen 2.500 und über 3.000 Euro. Die Leistung der Pflegekasse deckt nur einen Teil. Den Rest tragen Sie selbst oder die Hilfe zur Pflege. Deshalb lohnt der Preisvergleich schon vor dem Einzug.
Der Pflegegrad als Schlüssel
Ohne anerkannten Pflegegrad gibt es keine Leistungen der Pflegekasse. Den Antrag stellen Sie bei Ihrer Kasse. Der Medizinische Dienst prüft den Bedarf. Der Pflegestützpunkt hilft beim Ausfüllen der Formulare. Er unterstützt auch bei Widersprüchen, wenn der Bescheid nicht passt. Planen Sie dafür etwas Zeit ein.
Was die Pflegekasse zahlt
Die Pflegekasse übernimmt eine feste Pauschale. Sie hängt vom Pflegegrad ab. Den Rest der Heimrechnung trägt der Bewohner.
| Pflegegrad | Monatliche Leistung der Pflegekasse |
|---|---|
| Pflegegrad 2 | 770 € |
| Pflegegrad 3 | 1.262 € |
| Pflegegrad 4 | 1.775 € |
| Pflegegrad 5 | 2.005 € |
Der Leistungszuschlag nach § 43c SGB XI
Seit 2022 gibt es einen gestaffelten Zuschlag der Pflegekassen. Er mindert den pflegebedingten Eigenanteil samt Ausbildungsumlage. Die Höhe richtet sich nach der Aufenthaltsdauer.
| Aufenthaltsdauer | Zuschlag auf den pflegebedingten Eigenanteil |
|---|---|
| 1. Jahr | 15 Prozent |
| 2. Jahr | 30 Prozent |
| 3. Jahr | 50 Prozent |
| ab dem 4. Jahr | 75 Prozent |
Wichtig: Unterkunft, Verpflegung und Investitionskosten bleiben außen vor. Gerade die Investitionskosten sind in Bad Homburg hoch. Die Entlastung fällt hier kleiner aus als in günstigeren Regionen.
Der Zuschlag wurde 2022 eingeführt. Zum 1. Januar 2024 wurden die Sätze erhöht. Der EEE bleibt davon unberührt. Er wird zwischen Heim und Pflegekasse verhandelt. Der Zuschlag mindert nur den Teil, den Sie selbst zahlen.
Die Investitionskosten bilden die Immobilien- und Instandhaltungskosten eines Hauses ab. In Kurstädten mit hohen Grundstückspreisen fallen sie kräftig aus. Hessen gehört im Bundesvergleich ohnehin zu den teuren Ländern. Bad Homburg liegt noch darüber. Fragen Sie im Haus nach der Höhe der Investitionskosten. Sie machen oft den Unterschied zwischen zwei Angeboten.
Eigenanteil berechnen
Wie hoch fällt Ihre Belastung aus? Mit dem kostenlosen Pflege-Leistungsrechner können Sie Leistungen und Zuschläge für Ihren Pflegegrad durchrechnen.
Beispiele aus Bad Homburg und Hessen
Die folgende Tabelle zeigt veröffentlichte Eigenanteile. Die Zahlen stammen aus Preislisten und Vergleichsportalen.
| Einrichtung oder Referenz | Eigenanteil pro Monat |
|---|---|
| Hessen-Durchschnitt | ca. 3.533 € |
| Kurstift Bad Homburg | 2.920,33 € zzgl. Investitionskosten |
| Seniorenzentrum Flersheim-Stiftung | ca. 3.524 € (Pflegegrad 5, erstes Jahr, inkl. U/V und Investitionskosten) |
| Haus Emmaus, Oberursel | 2.650,62 € (Pflegegrad 3, vor Leistungszuschlag) |
| AWO Sozialzentrum Haus Dammwald, Friedrichsdorf | ca. 2.296,69 € (Pflegegrad 2, projiziert für den 31.10.2025) |
Die Angaben sind nicht direkt vergleichbar. Manchmal sind Unterkunft und Verpflegung enthalten, manchmal nicht. Fragen Sie im Haus nach einer Aufstellung für Ihren Pflegegrad. Die Spreizung der Eigenanteile ist groß. Sie reicht von rund 2.296 Euro im Haus Dammwald bis über 3.500 Euro in Premium-Häusern. Ein Vergleich lohnt sich also. Achten Sie auf die enthaltenen Leistungen. Der günstigste Preis ist nicht immer die klügste Wahl.
Das Haus Luise veröffentlicht seine Sätze im Detail (Stand Mai 2024). Die Investitionskosten liegen bei 14,00 Euro pro Tag. Die Unterkunft kostet 19,09 Euro. Die Verpflegung kostet 12,72 Euro. Die Ausbildungsumlage beträgt 3,70 Euro. In Pflegegrad 2 ergibt sich ein Heimentgelt von rund 125,51 Euro täglich. Das Beispiel zeigt: Die vier Bausteine lassen sich aufschlüsseln. Nur so wird die Rechnung vergleichbar.
Unterkunft, Verpflegung und Ausbildungsumlage
Die Sätze für Unterkunft und Verpflegung legt jedes Haus selbst fest. Sie werden mit den Kassen verhandelt. Auch hier gibt es deutliche Unterschiede. Die Ausbildungsumlage ist gesetzlich vorgegeben. Sie sichert die Finanzierung der Pflegeausbildung. Auch sie ist vom Leistungszuschlag erfasst. Unterkunft und Verpflegung sind es nicht. Prüfen Sie bei jedem Angebot, welche Posten enthalten sind.
Ein Beispiel macht die Rechnung greifbar. Ein Bewohner mit Pflegegrad 3 erhält 1.262 Euro von der Kasse. Der Rest der Rechnung bleibt bei ihm. Im ersten Jahr senkt der Zuschlag den pflegebedingten Teil um 15 Prozent. Wie viel am Ende bleibt, hängt von Unterkunft, Verpflegung und Investitionskosten ab.
Die Pflegeheime in Bad Homburg im Überblick
Die folgenden Steckbriefe fassen die Angaben aus den Quellen zusammen. Fehlen Daten, haben wir sie weggelassen. Bitte verifizieren Sie Details direkt im Haus. Alle Häuser unterliegen regelmäßigen Prüfungen des Medizinischen Dienstes. Die Ergebnisse finden Sie im vdek-Pflegelotsen. Ergänzen Sie diese Daten durch den eigenen Eindruck.
Seniorenzentrum Flersheim-Stiftung (Kirdorf)
| Adresse | Paul-Ehrlich-Weg 4, 61348 Bad Homburg (Kirdorf) |
|---|---|
| Telefon | 06172 98620 |
| Website | evim.de |
| Träger | EVIM Altenhilfe |
| Plätze | 79 |
| Besonderheiten | Kurparklage mit Gartenanlage, beschützter Bereich für Menschen mit Demenz, Tagespflege angeschlossen, Kurzzeitpflege, Einzelzimmer mit Balkon oder Terrasse, voll barrierefrei |
Das Seniorenzentrum liegt direkt am Kurpark. Bewohner nutzen begleitete Rikscha-Fahrten durch den Park. Ein Einrichtungsbeirat begleitet das Haus. Ehrenamtliche ergänzen das Betreuungsteam. Die Zimmer haben moderne Bäder und oft einen Balkon oder eine Terrasse. Die Besichtigung ist nach Vereinbarung möglich. Die Warteliste ist lang (bitte vor Ort verifizieren).
GDA Rind'sches Bürgerstift (Kernstadt)
| Adresse | Gymnasiumstr. 1-3, 61348 Bad Homburg (Kernstadt) |
|---|---|
| Telefon | 06172 8910 |
| Website | gda.de |
| Träger | GDA (Gesellschaft für Dienste im Alter) |
| Plätze | 141 Einzelzimmer (vollstationär) |
| Besonderheiten | Premium-Segment mit Hotelcharakter, Frischeküche, Kulturprogramm, Kurzzeitpflege auf Anfrage, Betreutes Wohnen (AktivWohnen), rollstuhlgerecht |
Das Bürgerstift gehört zu den traditionsreichen Seniorenwohnanlagen im Hochtaunuskreis. Der Pflegebereich bietet ausschließlich Einzelzimmer. Eigene Möbel sind willkommen. Erfahrungsberichte loben Atmosphäre, Verpflegung und Service. Vereinzelt werden personelle Engpässe genannt. Probewohnen ist im AktivWohnen-Bereich möglich. Die Preise beginnen bei rund 3.500 Euro (bitte vor Ort verifizieren). Die Einrichtungsleitung hat Bastian Brusdeilins. Die Pflegedienstleitung liegt bei Anna-Maria Jöhnk. Die Aufnahme startet in der Regel mit einem Beratungsgespräch.
GDA Domizil am Schlosspark (Kernstadt)
| Adresse | Vor dem Untertor 2, 61348 Bad Homburg (Kernstadt) |
|---|---|
| Telefon | 06172 9006 |
| Website | gda.de |
| Träger | GDA (Gesellschaft für Dienste im Alter) |
| Besonderheiten | direkte Lage am Schlosspark, Pflegehotel-Konzept, Appartements mit Balkon, bodengleiche Duschen, Aufzüge, Kurzzeit- und Verhinderungspflege |
Das Domizil ist die Schwestereinrichtung des Rind'schen Bürgerstifts. Es positioniert sich im Premium-Segment. Die Appartements haben 29 bis 64 Quadratmeter. Ein 24-Stunden-Hausnotruf ist geschaltet. Erfahrungsberichte beschreiben einen Hotelcharakter mit Zimmerservice. Die Investitionskosten sind hoch. Die Wohnungen haben Einbauküchen und geflieste Bäder mit bodengleichen Duschen. Examinierte Fachkräfte sind über den Hausnotruf ständig erreichbar. Das Preisniveau hängt von Größe und Balkon ab.
Alten- und Pflegeheim Haus Luise (Dornholzhausen)
| Adresse | Saarstr. 3, 61350 Bad Homburg (Dornholzhausen) |
|---|---|
| Telefon | 06172 30830 |
| Website | haus-luise.gfde.de |
| Träger | GfdE (Gesellschaft für diakonische Einrichtungen) |
| Plätze | 119 Betten, davon 4 Plätze für Kurzzeitpflege |
| Besonderheiten | spezielle Demenzpflege, öffentliches Café, Vernetzung mit Kirchengemeinden, Schulen und Kindergärten, Aufzug |
Das Haus Luise öffnet sich bewusst ins Quartier. Das Café dient als Treffpunkt für den ganzen Stadtteil. Die 119 Betten verteilen sich auf überschaubare Wohnbereiche. Die Kostenstruktur ist offen gelegt. Eine Übersicht finden Sie im Kapitel zu den Kosten. Die Leitung hat Rico Krämer. Die Pflegedienstleitung liegt bei Sulme-Mariela Wendisch-Ulrich. Das Personal wird nach AVR-HN vergütet. Flexible Arbeitszeitmodelle und eine betriebliche Altersvorsorge stärken das Team.
Kurstift Bad Homburg (Kernstadt)
| Adresse | Kaiser-Friedrich-Promenade 57A, 61348 Bad Homburg |
|---|---|
| Telefon | 06172 4090 |
| Website | kurstift-bad-homburg.de |
| Träger | Kurstift Bad Homburg gGmbH |
| Plätze | 72 |
| Besonderheiten | Spezialisierung auf Demenz und Parkinson, 100 Prozent Einzelzimmer, Notrufanlage mit Funkfinger, Kurzzeitpflege, Kurstadt-Flair an der Promenade |
Das Kurstift liegt an der Kaiser-Friedrich-Promenade. Die Zimmer sind bewusst nicht klinisch eingerichtet. Kirschholz-Möbel und Übergardinen gehören zur Ausstattung. Eigene Möbel sind ausdrücklich erwünscht. Die Betreuung läuft rund um die Uhr. Drei Hauptmahlzeiten mit Menüauswahl am Mittag sind enthalten. Der Eigenanteil liegt bei 2.920,33 Euro zuzüglich Investitionskosten. Zur Ausstattung gehören Pflegebett und TV-Anschluss. Therapeutische Hilfen werden vermittelt. Das Haus richtet sich an Menschen, die Wert auf eine gediegene Atmosphäre legen.
Tatjana-Gerdes-Haus (Gonzenheim)
| Adresse | Weinbergsweg 21, 61348 Bad Homburg (Gonzenheim) |
|---|---|
| Telefon | 06172 681060 |
| Träger | Mathilde Zimmer Stiftung e.V. |
| Plätze | 154 |
| Besonderheiten | Lage im Grünen am Kurpark, tiergestützte Betreuung (Therapiehund), Kooperation mit dem Hospiz-Dienst seit über 15 Jahren, stabiles Personal |
Das Tatjana-Gerdes-Haus zählt mit 154 Plätzen zu den großen Einrichtungen der Stadt. Die Stiftung legt die Kosten transparent offen. Interessenten erhalten eine Aufschlüsselung der Eigenanteile. Auch beim Leistungszuschlag nach § 43c SGB XI wird beraten. Der Therapiehund Jacky begleitet die Einrichtungsleitung täglich. Die tiergestützte Betreuung ist Teil des Konzepts. Durch die Hospiz-Kooperation bleibt eine palliative Begleitung in der vertrauten Umgebung möglich. Unnötige Krankenhausaufenthalte am Lebensende lassen sich so vermeiden. Das Personal ist sehr stabil. Manche Mitarbeitende sind über 20 Jahre im Haus.
Marie Pfungst-Wohnheim (Kirdorf)
| Adresse | Ottilienstr. 2a, 61348 Bad Homburg (Kirdorf) |
|---|---|
| Telefon | 06172 86177 |
| Träger | Pfungst-Stiftung |
| Besonderheiten | traditionelles Stiftungsmodell, ruhige Wohngebietslage, Einzel- und Doppelzimmer, barrierefrei |
Das Wohnheim ist überschaubar und lokal verwurzelt. Es ist bei Kirdorfer Bürgern beliebt. Angaben zu Plätzen und Kosten lagen in den Quellen nicht vor (bitte vor Ort verifizieren).
DRK Kaiser-Friedrich-Haus (Kernstadt)
| Adresse | Kaiser-Friedrich-Promenade 6, Bad Homburg |
|---|---|
| Träger | Deutsches Rotes Kreuz |
| Besonderheiten | vollstationäre Pflege und Kurzzeitpflege, Lage in Kurparknähe |
Das Haus ist nicht mit dem Kaiserin-Friedrich-Haus in Kronberg zu verwechseln. Beide gehören zum Deutschen Roten Kreuz. Das Kaiser-Friedrich-Haus in Bad Homburg bietet vollstationäre Pflege und Kurzzeitpflege an.
Orientierung nach Bedarf
Die Auswertung der Quellen erlaubt eine grobe Einordnung. Sie ersetzt keine eigene Prüfung. Die Reihenfolge der Punkte ist keine Wertung.
- Natur und Kultur: Die Flersheim-Stiftung liegt direkt am Kurpark. Das GDA Rind'sche Bürgerstift bietet ein dichtes Kulturprogramm. Wer das gehobene Segment sucht, findet es im GDA Domizil am Schlosspark.
- Familiäre Atmosphäre: Das Agnes-Geering-Heim in Oberursel hat nur 27 Plätze. Auch das Marie Pfungst-Wohnheim und das Heim Kroh in Friedrichsdorf sind überschaubar.
- Demenz und besondere Erkrankungen: Das Kurstift ist auf Demenz und Parkinson spezialisiert. Die Korian-Häuser in Oberursel betreuen Menschen mit psychiatrischen Diagnosen.
- Offenes Haus: Das Haus Luise vernetzt sich mit dem Stadtteil. Das Tatjana-Gerdes-Haus setzt auf tiergestützte Betreuung.
Heime im Umland: Oberursel, Friedrichsdorf und Kronberg
Die Bad Homburger Häuser sind stark ausgelastet. Angehörige sollten deshalb auch die Nachbarkommunen einbeziehen. In Oberursel, Friedrichsdorf und Kronberg gibt es mehrere Alternativen. Oberursel liegt nur wenige Kilometer entfernt. In Friedrichsdorf übernimmt die AWO die Versorgung. Kronberg bietet mit dem DRK und dem Altkönig-Stift zwei sehr unterschiedliche Modelle. Ein Vergleich lohnt sich.
Die Umland-Häuser sind unterschiedlich ausgerichtet. Von der familiären Nische bis zum gehobenen Segment ist alles vertreten. Auch die Preise streuen stark. Das erweitert die Auswahl für Bad Homburger Familien deutlich. Kurze Wege für Besuche sind ein weiteres Argument.
Haus Emmaus (Oberursel)
| Adresse | Ebertstr. 13, 61440 Oberursel |
|---|---|
| Telefon | 06171 624750 |
| Träger | GfdE (Gesellschaft für diakonische Einrichtungen) |
| Besonderheiten | rund 3,8 Kilometer von Bad Homburg, Demenzbereich, Kurzzeitpflege, Einzel- und Doppelzimmer, barrierefrei |
Das Haus Emmaus ist die Schwestereinrichtung des Hauses Luise. Als Teil der GfdE teilt es die diakonischen Standards des Trägers. Es liegt ruhig, aber zentral in Oberursel. Die Preisstruktur ist detailliert veröffentlicht. Die Investitionskosten liegen bei 20,63 Euro täglich. In Pflegegrad 3 ergibt sich ein Gesamtheimentgelt von 3.912,62 Euro. Nach Abzug der Kassenleistung bleiben 2.650,62 Euro Eigenanteil (vor Leistungszuschlag). Das Gesamtheimentgelt umfasst alle vier Bausteine der Heimrechnung.
Agnes-Geering-Heim (Oberursel)
| Adresse | Hohemarkstr. 166, 61440 Oberursel |
|---|---|
| Träger | Agnes-Geering-Haus gGmbH |
| Plätze | 27 Einzelzimmer |
| Besonderheiten | denkmalgeschütztes Gebäude aus dem Jahr 1903, parkartiger Garten, eigene Frischeküche, Musik- und Kunsttherapie, barrierefrei |
Das Heim bietet eine seltene, familiäre Atmosphäre. Mit 27 Plätzen ist es bewusst klein gehalten. Es liegt in einem weitläufigen Garten am Weg zur Hohemark. Erfahrungsberichte heben die individuelle Zuwendung hervor. Konflikte klärt meist der Heimbeirat. Die Einrichtungsleitung hat Kemel Ouremi. Das Gebäude entstand 1903 als Lehrerinnenheim. Es vermeidet bewusst jeden Krankenhauscharakter.
Häuser der Korian-Gruppe (Oberursel)
Die Korian-Gruppe betreibt in Oberursel zwei spezialisierte Häuser. Sie richten sich an Menschen mit psychiatrischen oder neurologischen Begleiterkrankungen. Aufgenommen werden auch Menschen mit schweren Depressionen oder Psychosen.
| Haus | Haus der Betreuung und Pflege Ursulahof |
|---|---|
| Adresse | Ludwig-Erhard-Str. 18, Oberursel |
| Träger | Korian |
| Besonderheiten | Aufnahme ab Pflegegrad 3 bei schweren psychiatrischen Diagnosen, 30 Einzel- und 3 Partnerzimmer, Beispielpreis Einzelzimmer 3.343,00 € monatlich |
| Haus | Haus der Betreuung und Pflege Altkönigstraße |
|---|---|
| Adresse | Altkönigstr. 5, Oberursel |
| Träger | Korian |
| Plätze | 89 |
| Besonderheiten | Eingliederungshilfe für psychisch kranke Menschen, heilpädagogisches Reiten, Musiktherapie, geschützter Innenhof, Zimmerpreis ca. 3.223,00 € monatlich |
Kursana Villa Oberursel
| Adresse | Epinayplatz 1, Oberursel |
|---|---|
| Besonderheiten | Luxussegment mit Hotelcharakter, Superior-Einzelappartements und Suiten |
Die Einrichtung vermittelt das Flair eines gehobenen Hotels. Die Kosten liegen im obersten Segment. In Pflegegrad 3 übersteigt der Eigenanteil im Superior-Einzelappartement 5.446,13 Euro. In den Suiten sind es über 6.400 Euro. Die Preise refinanzieren hochwertige Architektur und ein dichtes Veranstaltungsprogramm. Die Betreuungsschlüssel im Empfangsbereich sind erweitert.
AWO Sozialzentrum Haus Dammwald (Friedrichsdorf)
| Adresse | Kolberger Str. 1-3, 61381 Friedrichsdorf |
|---|---|
| Telefon | 06172 75790 |
| Website | awo-hochtaunus.de |
| Träger | AWO pflegeplus gGmbH |
| Besonderheiten | Demenzbereich, Kurzzeit-, Tages- und Palliativpflege, tarifgebundene Bezahlung, direkte Nähe zu Bad Homburg |
Das Haus Dammwald versorgt auch Randgebiete von Bad Homburg mit. Die AWO hält an der Tariftreue fest. Das dämpft die Fluktuation im Haus. Der projizierte Eigenanteil in Pflegegrad 2 liegt bei rund 2.296,69 Euro (Stand 31.10.2025). Besichtigungen sind nach Vereinbarung möglich.
Alten- und Pflegeheim Kroh (Friedrichsdorf)
| Adresse | Schulstr. 77, Friedrichsdorf |
|---|---|
| Träger | privat |
| Besonderheiten | überschaubare Struktur, solide Einbindung in die lokale Infrastruktur |
Das private Heim ist eine Alternative mit lokaler Verwurzelung. Weitere Angaben lagen in den Quellen nicht vor (bitte vor Ort verifizieren).
DRK Kaiserin-Friedrich-Haus (Kronberg)
| Adresse | Walter-Schwagenscheidt-Str. 2, 61476 Kronberg |
|---|---|
| Träger | DRK Kreisverband Hochtaunus e.V. |
| Plätze | 104 |
| Besonderheiten | markante Rotunde (Neubau 2008), Erprobung von KI und Robotik zur Entlastung der Pflegekräfte |
Das Haus verbindet Pflege-Tradition mit Innovationsbereitschaft. Seit Herbst 2023 leiten Matthias Kulessa-Bartnitzki und Kathrin Ehrlein die Einrichtung. Der Neubau aus dem Jahr 2008 prägt mit seiner Rotunde das Bild. Ziel der Technik ist mehr Zeit für die Zuwendung am Bewohner.
Seniorenstift Hohenwald (Kronberg)
| Adresse | Oberurseler Str. 73, Kronberg |
|---|---|
| Besonderheiten | Parkanlage am Ortsrand, integratives Konzept für orientierte und demenziell erkrankte Menschen, Schwerpunkt Sterbebegleitung, Kooperation mit Palliativ-Diensten |
Das Stift legt Wert auf eine würdige Begleitung am Lebensende. Über ein eigenes Förderkonto sammelt es Spenden für palliative und seelsorgerische Projekte. Die Kurzzeitpflege kostet rund 56,73 Euro täglich für Unterkunft, Verpflegung und Investitionskosten. Lokale Palliativ-Dienste ergänzen das Angebot.
Altkönig-Stift eG (Kronberg)
| Adresse | Feldbergstr. 13-15, Kronberg |
|---|---|
| Träger | Genossenschaft (eG) |
| Besonderheiten | Geschäftsanteile von 5.000 bis 12.000 Euro plus zinsloses Darlehen, eigene Pflegestation, Entgelt 2.120 bis über 4.100 Euro monatlich exklusive Verpflegung |
Das Altkönig-Stift funktioniert als Genossenschaft. Mitglieder erwerben Anteile und gewähren ein zinsloses Darlehen. Dafür erhalten sie ein Wohnrecht im Stift. Die Preise liegen im gehobenen Segment. Das Stift zahlt wettbewerbsfähige Gehälter, um Fachkräfte zu binden. Eine eigene Pflegestation versorgt die Mitglieder im Bedarfsfall. Die Höhe der Anteile richtet sich nach der Appartementgröße.
Wartelisten, Kurzzeitpflege und Tagespflege
Besichtigungen planen
Die meisten Häuser zeigen ihre Räume nach Anmeldung oder Vereinbarung. Die GDA-Einrichtungen bitten um Anmeldung. Das Rind'sche Bürgerstift fördert Probewohnen im AktivWohnen-Bereich. Nehmen Sie sich Zeit für den Rundgang. Fragen Sie nach der aktuellen Belegung und nach der Höhe der Investitionskosten. Sprechen Sie mit dem Personal. Erfahrungsberichte von Angehörigen helfen, realistische Erwartungen zu bilden.
Fragen für den Rundgang:
- Wie hoch sind die Investitionskosten im Monat?
- Wie lange ist die Warteliste?
- Welche Zimmergrößen gibt es?
- Gibt es einen beschützten Bereich für Menschen mit Demenz?
- Wie ist die Besuchsregelung?
- Wie läuft die Eingewöhnung ab?
- Wer berät bei der Finanzierung?
Früh auf Wartelisten setzen lassen
Die Heime im Hochtaunuskreis sind zu rund 90 Prozent ausgelastet. Für einen Langzeitplatz sollten Sie mehrere Monate einplanen. Lassen Sie sich auf den Wartelisten mehrerer Häuser eintragen. Das Seniorenzentrum Flersheim-Stiftung meldet eine lange Warteliste (bitte vor Ort verifizieren).
Kurzzeitpflege ist knapp
Kurzzeitpflege entlastet Angehörige nach Klinikaufenthalten oder in Urlaubszeiten. Das Angebot ist in der Region knapp. Das Haus Luise hält vier Plätze vor. Auch das Haus Emmaus, das Kurstift und die beiden GDA-Häuser bieten Kurzzeitpflege an. Im Sommer sind die Plätze früh ausgebucht. Buchen Sie rechtzeitig. Eingestreute Plätze in der Langzeitpflege sind rar. Die Nachfrage nach Verhinderungspflege übersteigt das Angebot deutlich. Die Lokalpolitik fordert deshalb den Ausbau dieses Bereichs.
Tagespflege als Alternative
Wer zu Hause wohnt, kann tagsüber eine Tagespflege besuchen. Die Flersheim-Stiftung hat eine Tagespflege angeschlossen. Auch das Haus Dammwald bietet Tagespflege an. Das entlastet pflegende Angehörige. Ein Umzug ins Heim lässt sich so oft hinauszögern.
Demenz-Wohngemeinschaften fehlen
Wer eine ambulant betreute Demenz-Wohngemeinschaft sucht, findet in Bad Homburg derzeit keine. Familien müssen in Nachbarkommunen ausweichen. Der Gesetzgeber fördert Wohngruppen mit bis zu 10.452 Euro Anschubfinanzierung. Dazu kommen 214 Euro monatlicher Zuschlag pro Bewohner. In der Kurstadt greift das Instrument bisher nicht.
Wenn das Geld nicht reicht: Hilfe zur Pflege
Ein Heimplatz kostet in Bad Homburg monatlich zwischen 2.500 und über 3.000 Euro. Reichen Rente und Ersparnisse nicht aus, springt der Hochtaunuskreis ein. Die Hilfe zur Pflege nach SGB XII übernimmt die ungedeckten Kosten. Das Schonvermögen liegt bei 10.000 Euro für Alleinstehende. Den Bewohnern bleibt ein Barbetrag von 152,01 Euro im Monat (Stand 2024). Er steht für persönliche Ausgaben wie Friseur oder Fußpflege.
Zuständig ist das Sozialamt des Hochtaunuskreises. Sie erreichen es unter 06172 999-037. Das Landratsamt sitzt in der Ludwig-Erhard-Anlage 1-5, 61352 Bad Homburg. Voraussetzung ist, dass Einkommen und Ersparnisse die Kosten nicht decken. Der Kreis prüft die Unterlagen im Einzelfall. Fragen Sie dort nach den Voraussetzungen für Ihre Situation.
Auch die Grundsicherung im Alter läuft über das Sozialamt. Sie sichert das Existenzminimum. Reicht sie nicht für die Heimkosten, greift die Hilfe zur Pflege. Das städtische Sozialamt erreichen Sie über die Zentrale 06172 100-0. Wer Angehörige vertritt, sollte früh beraten. Der Pflegestützpunkt nennt die zuständigen Stellen.
Hilfe bei der Suche: Beratungsstellen
Die Suche Schritt für Schritt
- Pflegegrad beantragen und Bescheid abwarten.
- Liste der infrage kommenden Häuser erstellen.
- Besichtigungen vereinbaren.
- Kostenaufstellungen schriftlich vergleichen.
- Sich auf mehreren Wartelisten eintragen lassen.
- Vertrag und Leistungen vor der Unterschrift prüfen.
Der Pflegestützpunkt begleitet jeden dieser Schritte. Die Beratung ist kostenlos. Der erste Schritt ist der wichtigste. Ohne Pflegegradbescheid starten viele Gespräche ins Leere. Stellen Sie den Antrag früh. Die Kasse braucht einige Wochen für die Entscheidung.
Pflegestützpunkt Hochtaunuskreis
Der Pflegestützpunkt berät kostenlos und trägerneutral nach § 7a SGB XI. Er hilft bei Anträgen und Widersprüchen. Die Berater sitzen im Kreishaus, Ludwig-Erhard-Anlage 1-5, Haus 3, 5. Stock, Zimmer 561 und 557. Erreichbar sind sie unter 06172 999-5471 (Herr Betz) und 06172 999-5472 (Frau Porps). Sprechzeiten: dienstags 9 bis 12 Uhr und donnerstags 14 bis 16:30 Uhr.
Servicestelle „Älter werden" der Stadt
Die Servicestelle ist die Anlaufstelle der Stadt Bad Homburg. Sie gibt Übersichten zu Wohnmöglichkeiten, ambulanten Diensten und Einrichtungen. Telefonisch erreichbar ist sie unter 06172 100-5555. Die Sprechzeiten sind montags bis freitags von 9 bis 12 Uhr. Sie finden die Servicestelle im Rathaus, Rathausplatz 1.
Sozialamt der Stadt
Das Sozialamt der Stadt ist für Grundsicherung und Hilfe zur Pflege nach SGB XII zuständig. Es sitzt im Rathaus, Rathausplatz 1 (Fachbereich Soziales). Termine gibt es nur nach Vereinbarung. Die Zentrale erreichen Sie unter 06172 100-0.
Fachstelle Demenz
Für Fragen rund um Demenz gibt es die Fachstelle Demenz des Caritasverbandes. Sie ist in der Hohemarkstr. 24b in 61440 Oberursel zu finden. Sie ist auch für Bad Homburg zuständig. Erreichbar ist sie unter 06171 69684-19. Beraten wird nach Vereinbarung.
Hospiz- und Palliativnetzwerk
Der Bad Homburger Hospiz-Dienst e.V. begleitet schwer kranke Menschen auch in den Heimen. Über 40 Ehrenamtliche unterstützen das Team. Der Sitz ist am Gluckensteinweg 50. Das Tatjana-Gerdes-Haus arbeitet seit über 15 Jahren mit dem Verein zusammen.
Die wichtigsten Fragen
Was kostet ein Platz im Pflegeheim in Bad Homburg?
Der einrichtungseinheitliche Eigenanteil ist in einem Haus für die Pflegegrade 2 bis 5 gleich. Dazu kommen Unterkunft, Verpflegung, Investitionskosten und Ausbildungsumlage. Im Kurstift liegt der EEE bei 2.920,33 Euro zuzüglich Investitionskosten. Die Flersheim-Stiftung nennt rund 3.524 Euro inklusive aller Posten (Pflegegrad 5, erstes Jahr). Der hessische Durchschnitt liegt bei etwa 3.533 Euro.
Wie stark entlastet der Leistungszuschlag nach § 43c SGB XI?
Die Pflegekasse übernimmt im ersten Jahr 15 Prozent des pflegebedingten Eigenanteils. Im zweiten Jahr sind es 30 Prozent. Im dritten Jahr werden 50 Prozent erstattet. Ab dem vierten Jahr sind es 75 Prozent. Unterkunft, Verpflegung und Investitionskosten bleiben unberücksichtigt.
Wie lange dauert die Suche nach einem Pflegeplatz?
Rechnen Sie mit mehreren Monaten. Die Heime sind zu rund 90 Prozent ausgelastet. Das gilt seit Jahren. Lassen Sie sich früh auf mehreren Wartelisten eintragen. Der Pflegestützpunkt unterstützt Sie dabei. Ein Platz in einem bestimmten Haus ist selten sofort frei.
Wer hilft bei der Finanzierung eines Heimplatzes?
Der Pflegestützpunkt Hochtaunuskreis berät unter 06172 999-5471 und 06172 999-5472. Die Servicestelle der Stadt erreichen Sie unter 06172 100-5555. Reichen die Mittel nicht, übernimmt der Kreis die ungedeckten Kosten. Die Hilfe zur Pflege ist unter 06172 999-037 zu erreichen.
Welche Alternativen gibt es zum Pflegeheim?
Wer noch nicht vollstationär gepflegt werden muss, hat Optionen. Die Tagespflege entlastet tagsüber. Die Kurzzeitpflege überbrückt Engpässe. Betreutes Wohnen bleibt eine Option für selbstständigere Menschen. Eine Demenz-Wohngemeinschaft gibt es in Bad Homburg derzeit nicht.
Unser Rat in Kürze: Starten Sie die Suche früh. Klären Sie zuerst den Pflegegrad. Besichtigen Sie mehrere Häuser. Vergleichen Sie die Kosten schriftlich. Und holen Sie sich Beratung beim Pflegestützpunkt.
Quellen und Methodik
Methodik der Datenerhebung
Wir haben die Ergebnisberichte der Recherche zu Seniorenwohnen und Seniorenheimen in Bad Homburg vollständig ausgewertet. Stand der Daten ist Juli 2026. Kostenangaben stammen aus veröffentlichten Preislisten, Vergleichsportalen und Unterlagen der Einrichtungen. Telefonnummern und Adressen haben wir mit den Quellen abgeglichen.
Zum journalistischen Selbstverständnis
Seniorenkompass Bad Homburg ist ein unabhängiges Informationsprojekt. Wir verkaufen keine Anzeigen und nehmen keine Provisionen. Unsere Texte nennen Quellen und weisen Unsicherheiten aus. Wir bewerten keine Einrichtungen mit Noten. Entscheiden müssen Sie selbst.
Einschränkungen unserer Methodik
Preise ändern sich häufig. Pflegesätze werden neu verhandelt, Investitionskosten angepasst. Einzelne Angaben konnten wir nicht verifizieren. Sie sind im Text gekennzeichnet. Bitte bestätigen Sie Preise, Plätze und Wartelisten direkt im Haus.